| Erschienen: | 2000 (US) |
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| Dauer: | 98 Min. | |
| Charakter: | Maya Larkin | |
| Darsteller: | Ben Chaplin, John Hurt, Alfre Woodard | |
| Regisseur: | Janusz Kaminski | |
| Drehbuch: | Pierce Garner and Betsy Stahl | |
| Produktion: | New Line | |
| Genre: | Horror, thriller | |
| Story: | Fast jeder Kameramann
träumt heimlich davon, eines Tages auf den Regiestuhl zu wechseln. Doch den
wenigsten ist dieses Glück beschieden. Jan de Bont etwa verbrachte fast 30
Jahre hinter der Kamera, bis er mit "Speed" und "Twister" in die A-Liga der
Hollywood-Regisseure aufstieg. Janusz Kaminski, Oscar-gekrönter Kameramann
für Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und "Der Soldat James Ryan", hatte
weniger Fortune. Sein Regiedebüt "Lost Souls" wartete über ein Jahr auf
seinen Kinostart und lief in den USA, trotz des gegenwärtigen Horror-Booms,
fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. "Lost Souls", produziert von Meg
Ryan, ist ein satanischer Verschwörungsthriller im Stil von "Der Exorzist"
und "Rosemaries Baby", nur ohne den nötigen Horror-Suspense.
Abgesehen von zwei, drei wirklich gelungenen Schockeinlagen wartet der Film mit einer mittelmäßigen Teufelei um die Wiedergeburt Satans im New York der Gegenwart auf. Ben Chaplin ("Lügen haben lange Beine") spielt den gefeierten Sachbuchautor Peter Kelson, der nicht schlecht staunt, als ihm die Exorzismus-Sekundantin Maya (Winona Ryder) eröffnet, er sei der kommende Antichrist. Ein Beelzebübchen, mit dem selbst der greise Kardinal Ratzinger im Bibelumdrehen fertig geworden wäre. Kameramann Mauro Fiore ("Get Carter") taucht "Lost Souls" in düstere Bildkompositionen, die freilich nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der Okkultspuk auf parareligiöse Millenniums-ängste spekuliert, die zum Zeitpunkt seiner Kinospätgeburt längst Klerikalmurks von gestern sind. Heiko Rosner |
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| Sonstiges: | ||
| Website: | http://www.lostsoulsmovie.com/ |